Rezension 1, Mama von Daniel (Juni 2018):

Daniel ging es in der Volksschule gut. Ich musste nie mit ihm lernen, nie mit ihm Hausaufgabe machen, er war selbstständig und hat Einser und Zweier geschrieben. Doch im Gymnasium hielt er dem Druck nicht stand.

Erst dachten wir, dass nur die Umstellung schwer werden würde und es nach einem halben Jahr wieder bergauf geht. Doch es wurde mit jedem Jahr schlimmer.
Ich war nur mehr am Lernen mit ihm, musste bei allem dahinter sein und trotz allem Aufwand und Stress schaffte er es gerade irgendwie mit Vierern durchzukommen. Das belastete unsere Beziehung sehr, weil sich alles nur mehr um seine Fehlleistungen in der Schule drehte und kaum mehr Zeit blieb, etwas Schönes zusammen zu erleben.
Daniel war sehr frustriert, dass es trotz aller Anstrengungen nie reichte, er nie gut genug war.
Nach drei Jahren Gymnasium haben wir uns entschieden, Daniel in die reformpädagogische Schule „Haus der Sonne“ wechseln zu lassen und das war die beste Entscheidung, die wir hätten treffen können!

Endlich war der Druck und der Stress aus dem Gymnasium raus und Daniel wurde sehr entlastet, konnte wieder richtig aufatmen. Die Lehrer in der neuen Schule sind sehr auf die Kinder eingegangen, haben den Lehrstoff viel besser und anschaulicher erklärt und vermittelt, es wurde viel in Kleingruppen gearbeitet. Sie sind den Kindern mit viel Wertschätzung begegnet und haben die Kinder motiviert, anstatt sie unter Druck zu setzen. Es gab im ersten Jahr keine Schularbeiten und Tests, nur Stundenwiederholungen und Vokabeltests und sehr wenig Hausaufgabe. Ich musste nie mit ihm lernen, nie mit ihm Hausaufgabe machen, ich kümmerte mich im Grunde gar nicht um seine Schulsachen weil er es dort wieder geschafft hat, sich um seine Schulsachen selbstständig zu kümmern. Er hat sich sehr wohl gefühlt in der Schule, die Freude und das Interesse am Lernen sind zurückgekehrt, er ist wieder viel selbstbewusster geworden. Er war endlich wieder ein glückliches Kind mit viel Freizeit. Bei Überlegungen was er nach der Schule macht, traute er sich anfangs nur eine Lehre zu, mittlerweile hat er sich aber dazu entschieden in die Handelsakademie (= HAK) zu gehen.

Anfangs war ich skeptisch, ob die neue reformpädagogische Schule mit dem Stoff und den Leistungen einer Mittelschule oder gar eines Gymnasiums mithalten kann. Ob er später den Umstieg in eine höhere Schule schafft. Doch bei Pensenbuch-Gesprächen erfuhr ich, dass Daniels Leistungen in den meisten Fächern einem Sehr gut oder zumindest einem Gut entsprechen, dass er sehr engagiert ist, alles schnell versteht, gut mitarbeitet. Von Daniel erfuhr ich, dass er Schulbücher, die in der Privatschule „Haus der Sonne“ verwendet werden, aus dem Gymnasium kennt und alles gut versteht, alle Übungen, die er aus diesen Büchern macht, richtig hat.

Beim Schnuppertag in der Handelsakademie kam ihm der Stoff, den er im dortigen Unterricht miterlebte, sehr leicht vor. Das beruhigte mich. Die Anmeldung in der HAK war überhaupt kein Problem, er musste keine Prüfung machen, wir haben mittlerweile die fixe Zusage. Ich bin zuversichtlich, dass er die HAK gut schaffen wird, mittlerweile ist er älter, reifer, gefestigter, selbstbewusster, weiß worum es geht und wird deswegen den Herausforderungen des Regelschulsystems besser gewachsen sein, als damals im Gymnasium mit zehn Jahren.
Durch die Privatschule „Haus der Sonne“ hat er den Schulstoff mit Freude und Motivation gelernt, den Lehrstoff verstanden und gefestigt, traut sich selbst wieder was zu, wurde sehr gestärkt.

In meinem Umfeld erlebe ich sehr oft, dass es anderen Müttern mit ihren Schulkindern ähnlich geht wie mir damals mit Daniel im Gymnasium. In der Mittelschule ist es nicht anders. Die Eltern und Kinder sind überfordert und verzweifelt und es geht sehr viel Zeit und Energie an die Schule verloren. Ich bin überglücklich, dass ich das jetzt nicht mehr habe! Für meine anderen beiden Kinder, drei und vier Jahre, spare ich jetzt schon, damit ich ihnen das Regelschulsystem erst gar nicht antun muss und sie von vornherein in eine reformpädagogische Schule geben kann.

Mama von Daniel